Auf dem richtigen Weg!

Na also es geht doch. Die Märkische Allgemeine hat einen richtigen (Fort)-Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Die kritischen Leserbriefe von Herrn Gehring und Herrn Zock wurden nun doch veröffentlicht. Da die Texte teilweise sehr umfangreich waren wurde gekürzt. Das haben die Herren gut hinbekommen. Die Texte wurden nicht im Inhalt und in Ihrer Aussage verändert.

Das sagen wir mal einfach Danke! Es ist schön, dass jetzt doch die oppositionellen und kritischen Stimmen zum Tragen kommen. Wir hoffen, dass dies ein Anfang ist und in Zukunft eine kritischere Berichterstattung in der Tagespresse erfolgt.

Die Veröffentlichung der Leserbrief von Herrn Zock und Herrn Gehring ist verdient, da beide schreiben sehr gut sind und die Problematik direkt auf den Punkt bringen.

Eine Frage bleibt aber offen. Werden sich Herr Oehme oder Herr Lüdtke einsichtig zeigen? Ein Gespräch soll es ja bereits gegeben haben, wo Herr Oehme Herrn Lüdtke zurechtgewiesen hat. Reicht das? Nein! Das ganze erinnert mich an einen Vater der seine Rüpelhaften Sohn nur leicht ausschimpft und insgeheim stolz darauf ist, dass er den blöden Nachbarsjungen eines auf die Nase gegeben hat, weil dessen Vater ein größeres Auto fährt. Ich plädiere für die von Herrn Zock geforderten Konsequenzen. Herr Lüdtke taugt nicht als Vorbild für die politisch interessierte Jugend.

Uwe Abel

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24 Antworten zu “Auf dem richtigen Weg!

  1. In der Auswahl seiner Feinde kann man nicht sorgfältig genug sein (Oscar Wilde).

  2. Bei mir verfestigt sich leider immer mehr der Eindruck, dass in Schönwalde die Zeit nach der Wende stehen geblieben ist. Die Akteure von „damals“ agieren unter andere Flagge weiter und halten mit aller Macht an dieser fest. Für die Zugezogenen spielt der große Blender sein ewiges Stück vom guten Bürgermeister. Und er spielt es gut. Ganz anders Lothar Lüdtke, der sich offensichtlich nicht so gut verstellen kann. Wir werden sehen, wo unsere Gemeinde nach weiteren 8 (!) Jahren Gauklerspiele oder – ich zitiere Herrn Oehme: „Alleinstellungsmerkmal“ – stehen wird. Hoffentlich nicht da, wo ich befürchte; nämlich in jeder Beziehung am Abgrund.

    • Das sind 8 , die bereits vergangenen Jahre nicht einbegriffen, verlorene Jahre für die Gemeinde bzw. deren Entwicklung. Für eine Gemeinde im Speckgürtel zutieft bedauerlich, dass die Entwicklungen stagnieren und (fast) nur personenbezogene Vorhaben durchgezogen werden. Falls bei den Kommunalwahlen 2014 die Mehrheit der CDU-Vertreter fallen würde, wäre ggf. der Handlungsspielraum des BM eingeschränkter, da dieser ja nur der Leiter der Verwaltung ist.

  3. „Bodo Oehmes Mann fürs Grobe“
    Es stimmt, der Begriff „Kettenhund“ wurde von mir an dieser Stelle eingeführt.
    Die Beschreibung von Christian Gering trifft es doch gut: Bodo Oehme hat seinen Fraktionsvorsitzenden, der sich bisweilen im Ton vergreift, um Dinge auf den vermeintlichen Punkt zu bringen, der Worte für Situationen findet, in denen andere den Mund halten, der mit Volkes Stimme spricht, ein Mann wie du und ich, der klare Worte spricht und versteht, der in unserer Gemeinde etwas bewegen will…
    Lothar L. selbst sagt von sich: „…So rede ich, dazu stehe ich.“ Klingt doch irgendwie auch sympathisch. Ich denke, dass Herr Lüdtke mit meinem Bild leben kann, „Hühnerauge“!
    Schade, dass das „Hühnerauge“ seine Identität nicht preisgibt, sondern anonym veröffentlicht. Solches Verhalten finde ich eher tadelnswert oder „verwerflich“!
    Christian Kaiser

  4. Das Verhalten der “ Wahlgewinner“ in Schönwalde-Glien erinnert mich an den Spruch „nach der Wahl ist vor der Wahl“. Um deren Wortspiel aufzugreifen: Was an diesem Ort „verzock“t wird, sind 200.000,– € Fördergelder, das Leben von Tieren, 3205 qm Wald…
    Ich gehöre keiner Partei an, aber ich ergreife immer wo ich kann Partei für leidende Tiere, für die leidende Natur und unsere Umwelt, letztlich auch als Investition in unsere Zukunft. Es hat sich immer wieder gezeigt und es gilt als Faktum, dass Menschen, die die Tiere und die Natur nicht achten, auch
    ihre Mitmenschen bestenfalls als „Stimmvieh“ benutzen.
    Als Initialzündung für ein Umdenken möchte ich deshalb an dieser Stelle anregen, dass die Damen und Herren „Gewinner“ einmal ihr „Opfer“ anschauen: Ich frage Sie, wann haben Sie das letzte Mal einen Wald besucht? Fliehen die Rehe vor Ihnen oder bleiben sie 1 m vor Ihnen stehen und schauen Sie an, bis sie ihren Weg fortsetzen (Rehe sind Fluchttiere wie Pferde), umkreisen Sie Schwalben in der Morgendämmerung? Oder sehen Sie gar keine mehr, wenn sie hoch am Himmel schweben? Welche Vögel haben ein zu Hause in ihrem „Totholz-Wald“? Welche Bäume haben sich darin angesiedelt, wissen Sie das überhaupt? Vielleicht besuchen Sie einmal dieses Stückchen Natur, bevor es endgültig von der Erde verschwindet, zum Schaden aller und nur vielleicht zum Nutzen einiger Weniger.

  5. Hallo Frau oder Herr „Hühnerauge“…autschhh der Name ist sehr kreativ. smile 😉

    Also… zunächst finde ich es sehr gut dass Sie sich zu Wort melden, denn genau das macht eine gute Demokratie aus. Die Meinungsfreiheit ist hier immer wieder ein gewisser Punkt, bei dem sich bestimmte Streitigkeiten ergeben. Meistens sind diese damit verbunden, dass sie eben nicht eingehalten werden oder gar vernachlässigt werden. Ich finde die Adler,Falken,oder gar Habichtaugen oder auch Hühneraugen, selbst die Tasmanischen Wasserbüffel-Augen sollten zu Wort kommen. Die Meinungsfreiheit ist eines unserer wichtigsten Errungenschaften, denn jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung.

    Dieses Portal hat vielen Schönwaldern die Augen geöffnet und die Möglichkeit gegeben, einfach mal über bestimmte und gerade eigene Ansichten offen zu sprechen (schreiben) ohne das man nach seinem Wort gleich “verfolgt“ wurde.

    „Wer austeilt muss auch einstecken können.“ Ja gewiss das stimmt. Gerade das ist aber der Punkt in diesem speziellen Fall, ich meine wie weit definiert man austeilen? Gehört zum austeilen auch, dass man als ziemlich souveräner Gewinner eine Bürgermeisterwahl sich „Verzockter“ Selbstüberhebungs- Taktiken antun muss? In meinen Augen als überzeugter Christ ist das unangebrachter Hochmut und starres herablassen. Einen wirklich überzeugten Christen sollten solche Dinge bizarr erscheinen. Die Bezeichnung „Kettenhund“ habe ich bisher nicht wirklich wahrgenommen, dazu kann ich nichts sagen, wäre ein bissel zu hoch gesteckt denke ich.

    Dennoch, es kann nicht angehen, dass z.B eine Frau Zock, die sich wirklich viel und oft einsetzt für demokratische Richtlinien, Drohungen gefallen lassen muss die sehr weit unter meinem Rechtsempfinden liegen. Einer Frau zu drohen ist bereits aus meiner Sicht armselig!!!

    Drohungen oder sonstige Aktivitäten gegen Andersdenkende haben lange genug die Vergangenheit von uns geschändet, dass bitte schön brauche ich für mein Empfinden nicht mehr. Diese Frage um Herrn Beigel wegen der „armen“ Leitplanke, also mal ehrlich Frau oder Herr „Hühnerauge“…hätten Sie die ganze Nacht gewartet bis die Polizei kommt oder irgendjemand? Er hat am nächsten Tag den Unfall angezeigt. Das ist doch okay! Es ist eine an den Haaren herbeigezogene Vorverurteilung, jener die eigentlich und bestimmt nicht den ersten Stein werfen sollten. Ich für meinen Teil würde mich sehr erfreuen, wenn die Damen und Herren dieser Vorverurteilung so Siegessicher und gezielt mal einen Blick ins Polo Schlossgut werfen, wo das Sportgerät Tier = Polo Pony Gezwungenermaßen Höchstleistungen verbringen MUSS entgegen aller Naturgesetze. ! ! ! SELBST
    Benedikt XVI setzt Tradition päpstlicher Sorge um die Tiere fort, Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes! Der Papst hat bewegend über die Ausbeutung aller Geschöpfe gesprochen, insbesondere die von so genannten Nutztieren.

    Ich schlage daher vor, Verkauft uns nicht auch alle für blöd, sondern nehmt uns auch ernst. !!!

    Ich denke wirklich es ist höchste Zeit das sich bestimmte Leute mal zusammen setzen um über alle “Abgründe“ und Differenzen als wirkliche “Demokraten“ zu sprechen. Diese Form von gegenseitiger Verachtung macht auf Dauer keinen Sinn. Es hilft unserer Region nicht wenn das so weiter geht! Kontraproduktiv ohne Ende ???
    Jute Nacht, “Waschbärauge“ Fränky

  6. Ich muss mich auch mal äußern..ob es nun genau HIERher passt, oder nicht..

    1. Herr Lüdtke wurde mehrfach als „Kettenhund“ tituliert…das ist verwerflich. Und Ihr regt Euch über das Plakat „Verzockt“ auf und fordert Entschuldigungen. Wer austeilt muß auch einstecken können.
    Und wenn er überreagiert hat…so what…mir schwoll auch der Kamm beim Lesen Eurer Pamphlets…Er spricht aus, was viele genauso denken..ohne viel Drumrum und Gesäusel. Was ist falsch daran, dass er Bauaufträge für die Gemeinde durchführt, Steuern zahlt und Gemeindebewohnern Arbeit gibt?

    2. Der SPD Wahlkampf diffamierte und beleidigte Herrn Oehme persönlich derart, dass einem schlecht wurde. Warum also sollte er dem unterlegenen SPD-Kandidaten hinterher eine Hand reichen, wie von Herrn Gering gedacht…

    3. Was sollen wir in Schönwalde mit einem Bürgermeister, der die Gemeinde nicht kennt und sich auf Kosten der Schönwalder profilieren will, um dann auf Landes-oder Bundesebene Karriere machen will??(Zitat:pnn.de „Der 31-Jährige tüftelt seit Jahren an seiner politischen Karriere und soll in der brandenburgischen SPD zur wichtigen Nachwuchskraft aufgebaut werden“.) Mittel und Wege kennt er ja scheinbar, auch skrupellose. (Heide Simonis+Unicef..etc.)
    Das Verhalten der Alt-SPDler der Gemeinde spricht Bände….

    4. Die vielgepriesene Ehrlichkeit und Transparenz….Bei der Unfallflucht des Herrn Beigel kamen diese Tugenden nicht zutage. Kommentiert wird sein Fehlverhalten hier auch nicht. Man stelle sich mal vor, Herr Oehme hätte so eine Gesetzeswidrigkeit begangen…
    Ihr hättet ihn hier „in der Luft zerrissen“ mit Euren Hass-und Schmäh-
    Kommentaren.
    Was Herr Beigel tut ist wohlgetan, oder was?? Ihr messt mit zweierlei Maß!!

    5. @Frau Zock & Co…Ich plädiere für die Gründung einer neuen Partei:
    DBL ….“Die Beleidigten Leberwürste“!

    6. Die Mehrheit der abstimmenden Schönwalder Bürger wird Bodo Oehme nicht ohne Grund gewählt haben, also verkauft sie nicht alle für blöd, sondern nehmt sie auch ernst.

    • Wir freuen uns über jeden Kommentar, das passt schon 😉
      Die Kettenhund Bezeichnung kann man durchaus diskutieren. Der Vergleich mit Herrn Lüdtke, nach seinen „bissigen“ und meiner Meinung nach bösartigen Angriffen auch gegen mich in der GVV, ist aber schon irgendwie passend. (soldatensprachlich einen Feldgendarm, wegen des an einer Kette umgehängten Blechschildes). Das Plakat ist das kleinste Problem. Die Anrufe des Herrn Lüdtke auf jeden Fall rechtlich sehr bedenklich. Der Flyer erinnert daran was alles so in Schönwalde in den letzten 8 Jahren passiert ist. Persönlich haben wir keinen angegriffen oder bedroht. Wir behaupten nur das Oehme und seine CDU schlechte Politik machen und nur in ihrem Sinne und nicht im Sinne der Bürger handeln. Opposition ist eine Pflicht und das Recht eines jeden Bürgers.
      Das Verhalten der Alt SPD ist in der Tat beschämend. Am besten, sie treten gleich in die CDU ein. Herr Beigel steht am Anfang seiner Karriere, aber er wäre für 8-16 Jahr ein guter Bürgermeister geworden, da er einen unbeeinflussten Blick auf Schönwalde hat. Nicht umsonst setzen Betriebe in Führungsposition Betriebs-und Branchenfremde Personen auf Führungspositionen ein.
      Jeder Mensch ist solange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist. Ich habe schon irgendwo geschrieben, dass er sich nicht ganz korrekt verhalten hat. Unschön dagegen ist, dass Wähler vor den Wahllokalen angesprochen worden sind und behauptet wurde, er wäre unter Alkoholeinfluss gefahren. Das ist Verleumdung! Wenn ein Urteil vorliegt werden wir darüber berichten und auch einen Kommentar abgeben.
      DBL ….“Die Beleidigten Leberwürste“! Nette Idee. Wir sind nicht beleidigt. Vielleicht hatten wir mehr erhofft. Aber eigentlich sind wir nur noch entsetzt wie sich ein Herr Lüdtke benimmt und sich nicht einmal ordentlich entschuldigt und das Herr Oehme das auch noch duldet. Wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Es gibt noch viel zu tun.
      Ja, die Schönwalder haben Oehme gewählt, warum auch immer. Wir akzeptieren und respektieren den Willen der Wähler.
      Uwe Abel

    • Heil Oehme! 😉

    • Und genau das ist Sie, diese bescheidende Art Dinge zu sehen und ohne Sinn und Verstand zu handeln. Das bringt uns echt nicht weiter und es ist auch absolut Kontraproduktiv. Es geht hier um so viel mehr, aber wenn die Hühner ebend nur mit dem Kopf nach unten im Gras rum picken, dann fehlt ihnen leider der Blick für das Grosse. Sorry, aber pickt euch mal schön weiter euren kleinen Augen aus und viel Spaß dabei.

      • @melanie, worauf bezieht sich Deine Aussage?

        Uwe

      • Hey Uwe, auf die von Hühnerauge beziehe ich mich. Und das mit „Heil Oehme“ von Habichtauge finde ich echt schlimm. Wo sind wir hier nur gelandet. Outet euch doch mal, oder warum dieses Versteckspiel? Feige und…..

      • Sorry Melanie, die Aufforderung sich zu „Outen“ bzw. sich mit den richtigen Namen bei Kommentaren zu äußern ist ein “ no go = geht gar nicht“ weder für mich oder für die “ gewählte Volksmeinung = Hühnerauge“ . @Uwe: mach mal eine „Nettiquette“ und vielleicht einen kleinen Aufsatz darüber , welche Konsequenzen es haben kann wenn man seinen „richtigen Namen“ im WWW/internet veröffentlicht – für unerfahrene, ahnungslose Internetbenutzer. Ansonsten bin hier wech. Ich weiß sowieso welche Partei ich nicht bei der nächsten Gemeindewahlen wähle.

      • Liebe Leute wir sind doch alle Erwachsen oder?
        Wer anonym bleiben will hat das Recht dazu.

        Uwe

    • Zu „Hühnerauge“s Punkt 5 noch eine Anmerkung:
      Die Gründung einer Gruppierung DBL – „Die Beleidigten Leberwürste“ durch „Zock & Co.“ erscheint mir unwahrscheinlich. Wenn Sie die Schönwalder Kommunalpolitik bisher aus der Nähe verfolgt und die Beteiligten aufmerksam beobachtet haben, wird ihnen sicher aufgefallen sein, dass das Monopol fürs Beleidigtsein hierzulande bei anderen liegt. Das Lesen der MAZ kann diesbezüglich eventuell aufklärend wirken. Herr Fischer hat vor der Wahl (und nicht nur davor) tiefschürfende Artikel verfasst, die wirklich lesenswert sind.
      Aber jetzt, Mitbürger(in) „Hühnerauge“, kommt’s ganz überraschend, aufgepasst:
      Spötter munkeln schon, dass sich in Schönwalde nach jahrelanger inoffizieller Tätigkeit nun auch ganz offiziell eine neue Gruppierung aus altbekannten Akteuren konstituieren könnte … genannt … die „Schönwalder Einheits-Demokraten“! Die Abkürzung ist mir leider entfallen. Aber die kriegen Sie bestimmt auch so zusammen.
      Die Presseartikel der vergangenen Tage können diese scheinbar komplett aus der Luft gegriffene Vorstellung nicht zur Gänze entkräften.
      „Honi soit qui mal y pense“ – „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“
      Dies also meine Replik auf Ihre kabarettistische Einlage. Ich finde es übrigens – ganz ehrlich – erfrischend, dass Mitbürger(in) „Hühnerauge“ auch einen Hauch von Kabarett in dieses Forum gebracht hat, so werden wir hoffentlich alle etwas entspannter 😉 …
      Und nun wenden wir uns wieder den Sachthemen zu, sprich:
      Gutspark retten!!!

      • Christian Gering

        PS: @Hühnerauge Hier ist der Artikel, auf den ich mich hauptsächlich beziehe: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12168579/61759/Bodo-Oehme-CDU-will-weitere-acht-Jahre-Verwaltungschef.html

        Zitat:
        „Oehme hat sich Feinde gemacht – und auch das liegt an seiner Art. Ein CDU-Mann sagte mal über ihn: „Bodo kommt meistens zu spät und erklärt noch bevor er sich hingesetzt hat allen, dass er ungerecht behandelt wird und dass die anderen keine Ahnung haben.“ Oehme selbst sagt: „Ich bin ein Mann mit festen Vorstellungen.“ Dass er sich von denen kaum abbringen lässt, wird ihm zuweilen als Arroganz ausgelegt. Auch in seiner eigenen Partei hat er damit viele verprellt. Sein Verhältnis zum SPD-Landrat Burkhard Schröder gilt seit 20 Jahren als angespannt. Oehmes Differenzen mit der Ortsvorsteherin von Schönwalde-Siedlung, Ines Zock, sind legendär. Am Streit sind meist beide Seiten Schuld – aber ein guter Diplomat ist Oehme nicht.
        Anfang des Jahres etwa, im Streit um die Kitagebühren, hätte er früher einlenken können. Die Gebühren waren zu hoch kalkuliert, es gab mehrere Gründe dafür, es war schnell klar, dass nachgebessert werden muss. Oehme hätte die aufgebrachten Eltern beschwichtigen können, aber er hat er den Streit ausgesessen und auf seinem Standpunkt beharrt. Das hat ihn Sympathien gekostet, und solche Beispiele gab es öfter.“

  7. @HA Widerspruch:
    Es bedarf unserer Kommentare, denn genau diese Sprachlosigkeit und Lethargie sind es doch, zu denen das politische Klima in Schönwalde-Glien bei den meisten Bürgerinnen und Bürgern geführt hat und die angesichts der unglaublichen Vorfälle im Umfeld der Bürgermeisterwahl ein Ende haben müssen.
    Klar wird aus dem Artikel:
    Der hiesige Blog wird von den „ehrenwerten Herrschaften“ gelesen, aber ganz offensichtlich nicht verstanden – denn nur so lässt sich erklären, warum inkorrekt zitiert und Zusammenhänge falsch dargestellt werden. Und inhaltlich wird er komplett ignoriert. Aber das war ja zu erwarten, leider. Eine weitere Enttäuschung …
    Während im Artikel, der kurz nach der Wahl in der MAZ über das politische Klima in Schönwalde-Glien erschien, Lothar Lüdtke sehr authentisch erschien, kann ich seine Handschrift in der Erklärung vom Donnerstag nicht erkennen. Nicht nur mir scheint hier „die Redaktion“ am Werke gewesen zu sein.
    Womit dann alles vom Tisch wäre.
    Oder unter dem Teppich.
    Keine Entschuldigung, kein Bedauern, keine Reue.
    Es bleibt: Die Schande.
    Und es bleiben die beiden MAZ-Artikel von direkt nach der Wahl, die einen direkten Blick in die Büchse der Pandora eröffneten, in Wort und Bild. Diese Spuren lassen sich nicht verwischen.
    Der Schaden für unsere Gemeinde ist immens und mit der so genannten „Erklärung“ ist er eher noch größer geworden.
    Eine weitere Chance zur Selbstreflexion und Umkehr wurde vergeben.
    Schade …

    • Hallo Herr Gehring, mit „sicherlich“ bezog ich mich auf mein Kommentar in : http://rincewind1964.wordpress.com/2011/09/13/vom-schlechten-stil-eines-gewinners/#comment-1008. – in dem ich vorhergesagt habe, dass Herr Oehme bzw. seine ehrenhafte christliche Partei zu den Vorfällen vor und nach den Wahlen sich nicht entschuldigen wird 😉 . Sicherlich werde ich hier in diesem Blog mein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen und weiterhin kommentieren!

      • Christian Gering

        Aha, verstehe.
        @“Hühnerauge“:
        Die Frage, warum Bodo Oehme dem unterlegenen SPD-Kandidaten hinterher die Hand reichen sollte, gebe ich an Sie zurück.
        Sicherlich fällt dazu nicht nur überzeugten Christen eine überzeugende Antwort ein.
        PS:
        Ich fänd’s super, wenn mehr Diskutanten den Mut hätten, ihre zivile Identität preiszugeben. Im Gespräch auf der Straße verbergen wir uns doch auch nicht hinter Masken. Ich weiß, dass es in solchen Foren nicht unüblich ist, aber ich sehe das hier als einen Ort der Diskussion in unserer Gemeinde, da sollte man schon „Gesicht zeigen“ …
        PPS:
        Der Ausdruck „Bodo Oehmes Kettenhund“ ist meiner Erinnerung zufolge in diesem Forum von Christian Kaiser zuerst verwandt worden (korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege) – und meint wohl nichts anderes als „Bodo Oehmes Mann fürs Grobe“. Den Vergleich mit den Fakten kann jeder selbst durchführen. Soviel nur als Fußnote.

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