Abwahl der Ortsvorsteherin von Schönwalde-Siedlung

Dienstag, 10.01.2012 um 19:30 Uhr im Gemeindesaal, Berliner Allee

Antragsteller sind Hans-Joachim Mund (CDU) sowie Mario Bauer (als Vertreter für die LINKE)

Der Antrag ist unbegründet und liegt der Ortsvorsteherin seit dem 13.12.2011 vor. Die Ortsvorsteherin, Ines Zock, hat bereits zweimal um eine schriftliche Begründung des Abwahlantrages gebeten. Bisher sind ihre Bemühungen erfolglos geblieben.

Die Adleraugen

Advertisements

5 Antworten zu “Abwahl der Ortsvorsteherin von Schönwalde-Siedlung

  1. Ich stimme dieser Auffassung von Herrn Trostmann inhaltlich voll zu.
    In seiner Aufzählung hat er nur vergessen, dass es auch keine Kontakte zur KITA Sonnenschein und zu den Senoren des Dorfes gibt. Hier wurden ja bereits auf einer Veranstaltung vor der Bürgermeisterwahl die Anwesenden öffentlich befragt, wer für die Wahl „unseres Bürgermeisters“ stimmt. Negative Stimmen wurden nicht geduldet. Ist das Demokratie?
    Ich hoffe, dass Frau Zock die ihr zustehende Unterstützung bekommt, und das Demokratieverständnis wieder ins rechte Licht gerückt wird.
    zetbe 2

    • Liebe Familie Z. und alle Freund und Leser,

      von dem Moment an, wo ich das erste Mal die GVV in Schönwalde besucht habe bis heute, hat sich einiges getan. Immer mehr Bürger interessieren sich für die Geschehnisse. Je breiter die Öffentlichkeit, des so mehr steigen die Chancen, dass sich in der Schönwalder Politik etwas ändert. JA, Frau Zock hat mehr Unterstützung als man vermuten mag. Der demokratische Stachel, der in Oehmes Fleisch steckt dringt immer tiefer und verursacht ihm immer mehr schmerzen. Im Moment freut er sich vermutlich, das sein Gegner eine Schritt zurücktreten. Aber vielleicht nur um richtig Anlauf zu nehmen. Ein weiter Vorteil für die Opposition ist, Oehme und seine Seilschaft glauben nicht, dass wir Erfolg haben können. Dabei soll es bleiben. 2014 wird das Jahr der Wende!

      Uwe Abel@adleraugen

  2. Pingback: Am Ende der Demokratie? «

  3. Rainer Trostmann

    Bei dieser Begründung wurde etwas nachgeholfen. Zuvor hatte sich Frau Derdau (CDU) in einem Punkt erlaubt, eine vom Bürgermeister abweichende Position zu vertreten. Es ging um den geplanten Sendeturm und um das befürwortende Votum der Gemeindevertreter dazu; Frau Derdau stellte sich, nachdem sie zunächst dafür war, dagegen, wie auch die Parteikollegen Schatz und Woite.
    Die beiden Herren verließen die oppositionelle Position und fanden die Zustimmung von Herrn Oehme, Frau Derdau blieb auf ihrem Standpunkt, Herr Oehme mutmaßte, das sie an Alzheimer leide und sorgte mit seinem Fraktionschef dafür, dass Frau Derdau nicht mehr in der Lage war, ihr Amt als Ortsvorsteherin zu bekleiden (das ist so vorsichtig ausgedrückt, dass es schon fast eine Beschönigung ist).
    Die das Demokratieverständnis Oehmes gefährdende Opposition begann mit der Haltung Frau Derdaus, setzte sich fort mit der Amtszeit von Frau Zock und wird, sollte die Abwahl gelingen, mit dem Ortsbeirat unter dem Linken, unter Herrn Bauer beendet sein.
    Eine durchschaubare Strategie, eine schlimme Vision. Unvorstellbar, dass Herr Bauer meinen könnte, damit was erreicht zu haben. Abwegig, dass der damals für Frau Derdau nachrückende CDU-Mann Mundt meint, dass damit was für den Ortsteil gewonnen wäre.
    Ich würde mir wünschen, dass er sich dabei die Zähne ausbeisst.

  4. Rainer Trostmann

    Eine Begründung dazu wird es auch nicht geben, wenigstens keine stichhaltige und nachvollziehbare. Das was man bisher in Erfahrung bringen konnte, ist widerwärtiges Ränkespiel und politischer Sumpf.
    Der pauschale Vorwurf, Frau Zock habe ihre Pflichten als Ortsvorsteherin nicht mehr wahrgenommen und die Interessen des Ortsteils gefährdet, ist einfach nur unverschämt blöde und unbegründet. Mit Sicherheit zielt der Vorwurf darauf, dass Frau Zock der einen oder anderen politischen Veranstaltung fern geblieben war. Dafür hatte Sie aber Gründe: sie ist vom Fraktionschef der Christdemokraten, von Herrn Lothar Lüdtke im Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl beschimpft und bedroht worden; sie ist von der ganzen Clique der CDU bei deren Wahlpartie lächerlich gemacht worden und keiner dieser Interessengemeinschaft steht auf und entschuldigt sich, keiner erklärt, dass das falsch war, keiner pfeift den Grobian zurück. Als außenstehender Beobachter hat man den Eindruck, dass das auch niemanden stört, dass das schon recht ist und dass Frau Zock sich das Alles selbst zuzuschreiben hat.
    Als Beobachter über Jahre hinweg, kann man eine Strategie erkennen.
    Frau Zock steht vollkommen unabhängig ( sie führt keinen Fußball-oder Kreativverein, an dessen Wohl sie bei ihrer politischen Arbeit denken muss, sie hat keine Waldschule und auch kein Bauunternehmen, sie ist nicht in Schönwalde beschäftigt und hat damit keinen Arbeitgeber, der sie in der Hand haben könnte, sie ist nicht aktiv in der Kirchengemeinde und sie gehöhrt nicht der Feuerwehr an) für Vielfalt, für neue Ideen, aber auch für kritische Opposition.
    Aber das ist in Schönwalde nicht gewünscht. Diesen Störfaktor hat man jetzt lange genug geduldet. Mit nicht nachhaltigen Gründen wird jetzt ein Abwahlverfahren erfunden, mit dem die gewünschte Ordnung wieder hergestellt werden soll.
    Wie wir uns erinnern, ist das nicht der erste Versuch, Frau Zock los zu werden. 2008 hat man es mit einem Misstrauensantrag versucht, der zu diesem Zeitpunkt keine Mehrheit fand. Hintergrund war damals, dass Frau Zock beanstandete, dass insbesondere gewisse Kreise der Gemeindevertreter die Arbeit des Ortsbeirats ignoriere und dass Probleme des Ortsteils unter den Tisch gekehrt werden. Wer sich die Mühe macht, Anträge, Vorlagen und Beschlüsse des Ortsbeirats und der Gemeindevertretung auszuwerten, sieht, dass Frau Zock mit ihrer Klage Recht hatte. Von der CDU-Frau Hense-Klose wurde das Misstrauen begründet mit dem Vorwurf, Frau Zock bombardiere die Verwaltung mit immer neuen Anträgen und schikaniere die Leute. Drahtzieher war der CDU-Mann Mundt, derselbe, der jetzt das Abwahlverfahren anstrengt.
    Wir erinnern uns auch an 2007, als Frau Karola Derdau, die Vorgängerin von Frau Zock, ihr Amt niederlegte, aus persönlichen und familiären Gründen, wie es damals hieß.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s