Sportplatz im Erlenbruch

Wird aus dem Sportplatz jetzt doch noch der „Spottplatz“ von Herrn Oehme? Die Opposition und die Adleraugen haben von Anfang an immer den Kopf geschüttelt, als sie von den Plänen erfuhren. Grundsätzlich befürworten wir die Förderung des Sportes, wenn es um die Jugend und den Breitensport geht. Gerade unter diesem Aspekt war und bleibt es für uns unverständlich, warum der Bürgermeister im Erlenbruch eine 2 Millionen teure Sportanlage bauen will und das mit dem Geld der Steuerzahler. Diese Sportanlage wollte sich Herr Oehme mit 1 Mio EUR fördern lassen. Selbst als vom Landesamt für Infrastruktur und Flurneuordnung ein Hinweis kam, das Konzept zu ändern und nicht nur Umkleideräume für Fußballer, sondern auch Räume für die Allgemeinheit zu planen (z.B. Vereinsräume) blieb er wie so oft stur. Stattdessen wurde auf seine Veranlassung per Beschluss der Gemeindevertretung ein Bauantrag für 110.000 EUR in Auftrag gegeben. Dieses Geld ist nun buchstäblich in den Sand gesetzt, es sei denn, Herr Oehme setzt sein ehrgeiziges Vorhaben auch ohne Fördermittel um. Da es immerhin unser aller Geld ist, um das es sich hierbei dreht, sollten uns Bürgern vorab ein paar Fragen gestattet sein:

Warum gerade das Erlenbruchgelände? Warum eine Sportarena in diesen finanziellen Dimensionen? Kann die Verwaltung diesen Bedarf begründen? Sind die Sportvereine in Paaren und Perwenitz gefragt worden, ob das tatsächlich notwendig ist? Wer soll denn dort wie auch immer hinkommen? Zentral oder verkehrsgünstig liegt das Erlenbruchgelände nun wirklich nicht.

Dank der nebulösen Politik von Herrn Oehme kann man nur spekulieren, welche Beweggründe dahinterstecken mögen. Vielleicht möchte sich Herr Oehme neben dem Rathaus ein zweites „Baudenkmal“ in Schönwalde schaffen? Oder kann er es nicht verwinden, dass sein Gegner im Bürgermeisterwahlkampf, Matthias Beigel, nun im Nachgang Recht behält? Dieser hatte bereits seinerzeit vor unnötigen und voreiligen Ausgaben gewarnt, da die Förderung des Projekts als vakant galt. Aber nicht nur Matthias Beigel hatte vorausgesagt, dass der Fördermittelantrag keine Chance haben würde. Wir erinnern uns an die GVV vom 18.04.2011. Schon dort hatte es Diskrepanzen und heftige Diskussionen zu diesem Thema gegeben. Siehe auch: Artikel Rincewind´s Blog

Hier heißt es für uns wieder einmal: Adlerauge sei wachsam! Bürgermeister und Volksvertreter dürfen nicht nach Gutsherrenart handeln und planlos unser aller Steuergeld verschwenden, sondern sollten sich als verantwortungsvolle und zukunftorientierte Vertreter im Dienste der Bürgerinnen und Bürger dieser Gemeinde verstehen. Wir brauchen keinen Bürgermeister mit Starallüren, denn das Rathaus war schon teuer genug. Herr Oehme sollte jetzt endlich auf den Boden der Realität zurückkehren und so handeln, wie er es von sich selbst immer gern behauptet; uneigennützig und mit Blick auf das Gemeinwohl.

Adleraugen

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3 Antworten zu “Sportplatz im Erlenbruch

  1. Hühneraugenpflaster

    Ähhhh, wäre einfach mal interessant welche Fa. (schon wieder für die Gemeinde?) beauftragt wurde, eine „Planung“ für 110 TEuro durchzuführen……..

  2. Ja, sicherlich gibt es an einem andern Standort auch wieder Punkte die kritisch betrachtet werden müssen. Man muss halt abwägen. Das ist aber im Fall des Sportplatzes am Erlenbruch nicht geschehen. Vielleicht wäre ein frühzeitige Bürgerbeteiligung hilfreich. Mann könnt dann die einzeln Vorschläge prüfen und vergleichen. Hilfreich wäre auch ein fundierte und ehrliche Begründung gewesen warum ein Sportplatz in dieser Größenordnung gerade im Erlenbruch notwendig ist. Interessant ist aber auch, dass anscheinend der Fördermittelantrag größere Chancen gehabt hätte, wenn man auf die Ratschläge der bearbeitenden Dienststelle gehört hätte. Auch als Falkensee´r gönne ich Ihnen einen schönen Sportplatz.

    Uwe Abel

  3. Schönwalder und nicht Falkenseer

    ja wie nur zum sportplatz kommen? baut man so ein ding ins zentrum(verkehrsnah angebunden) kräht gleich wieder jeder wegen 3 bäume, lärmschutz, parkende autos, etc. wie es beim strandbadsportplatz war. Alles hat seine vor- und nachteile.

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