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Lüdtkes Schwarzbauten – Dort wohnen, wo andere arbeiten!


Sie kennen vermutlich Hochbauten, Rohbauten, Barockbauten, Betonbauten sowie auch Holzbauten. Doch kennen Sie auch Lüdtkes Schwarzbauten? Falls nicht, dann ist es jetzt an der Zeit. Denn sollten Sie auf der Wohnungssuche nach etwas Besonderem sein, dann werden Sie die Schwarzbauten des örtlichen Bauunternehmers, Lothar Lüdtke, lieben. Stellen Sie sich vor, Sie wohnen mitten in einem kontaminierten Gewerbegebiet (ehemals Militärgelände) zwischen KFZ-Werkstätten, Tischlereien, Baufirmen, Toilettencontainern und vielem mehr. Zudem verläuft direkt vor Ihrer Haustür die L 20 – eine stark befahrene Landestraße – die sowohl vom Verkehrsaufkommen als auch von der Verkehrsanbindung her, Ihre kühnsten Erwartungen übertreffen wird.

Direkt vor Ihrer Haustür erwartet Sie zudem ein aufregendes Freizeitangebot, nämlich die Paintball-Arena Schönwalde. Es ist nicht zu viel versprochen, wenn man sagt, dass Sie dort alles finden werden, was das Paintballherz begehrt. Sollten Sie selber kein Freund des Paintballsportes sein, so können Sie an den Kampfrufen der Paintballspieler und den Schüssen der Paintballmarkierer – bis in die späten Abendstunden hinein – dennoch teilhaben.

In dieser Idylle hat der CDU-Fraktionsvorsitzende, Lothar Lüdtke, bereits vor Jahren die Zeichen der Zeit erkannt und ohne Bauantrag und Baugenehmigung 5 Wohnungen erschaffen. Damit ist er nicht nur der großen Wohnungsnachfrage in diesem Ortsteil zuvor gekommen, nein vielmehr noch, er hat der städtebaulichen Entwicklung im ganzen Gemeindegebiet eine Dynamik verpasst, die seinesgleichen andernorts vergeblich gesucht wird. So steht es auch in der Begründung zum B-Plan geschrieben, der den Gemeindevertretern zur erneuten Abstimmung vorliegt. Weiterhin steht dort sinngemäß, dass durch die Errichtung der 5 Wohnungen nun endlich gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Erlenbruch geschaffen werden.  Wir halten diese Aussage keineswegs für übertrieben. Ganz im Gegenteil, denn wer möchte nicht dort wohnen, wo andere arbeiten.

Kein Wunder also, dass die Gemeindevertreter der Gemeinde Schönwalde-Glien parteiübergreifend diesem Vorhaben nun auch im Nachhinein ihre volle Unterstützung und Zustimmung geben. Allen voran wirbt freilich der Bürgermeister dieser Gemeinde für die nachträgliche Legalisierung der Schwarzbauten seines Parteifreundes Lüdtke. Er macht den Gemeindevertretern immer wieder Mut, ihre eventuellen – selbstverständlich völlig zu Unrecht bestehenden – Zweifel und Gewissensbisse beiseite zu räumen und nach vorne zu schauen.

Sollten die 5 Wohnungen der großen Wohnungsnachfrage im Erlenbruch nicht standhalten können, und davon ist sicherlich auszugehen, dann wird Lothar Lüdtke schnell noch ein paar Wohnungen schwarz dazu bauen. Für die nachträgliche Legalisierung sorgen dann wieder die Abgeordneten der Gemeinde. Das gilt als sicher, wie uns ein Insider schmunzelnd verriet.

Satirischer Beitrag der Adleraugen

Bitterer Ernst ist das Abstimmungsergebnis der Gemeindevertreter vom 20.06.2013:

14 – Ja-Stimmen

1 – Nein-Stimme

0 – Enthaltungen

Die Nein-Stimme hat zum wiederholten Mal Frau Ines Zock abgegeben. SPD, CDU, Die Linke und die Familienpartei haben dem Vorhaben zugestimmt. Der Vertreter der Grünen war nicht anwesend. Besonders beachtenswert ist das Abstimmungsverhalten der SPD, welche vor Kurzem noch den Rücktritt von Lothar Lüdtke gefordert hatte.

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April, April der macht was er will…


1. Schönwalde will aus dem Geltungsbereich der brandenburgischen Kommunalverfassung austreten. Die Gemeindevertretung soll nach jüngsten Plänen abgeschafft werden, weil sie nicht mehr gebraucht wird. Bestand haben wird der Bürgermeister, als allwissende Selbstentscheidungsinstanz sowie Frau Zock, die als formale Opposition gesetzt wird.

Wie verlautbart wurde, soll eine Langzeitstudie belegt haben, dass in Schönwalde noch nie die Vorlage einer Opposition die Mehrheit erlangte und dass noch nie eine Vorlage der Christdemokraten durch die oppositionelle Kräfte verhindert werden konnte. Für die Verwendung der eingesparten Gelder hat Oehme schon einige Ideen im Köcher, wie er schmunzelnd verriet.

2. Am 01. April soll das Areal um die Betriebsstätte Lüdtke von bisher „Silberberg“ in „Piazza Berlusconi“ umbenannt werden. Damit soll die Bedeutung nachträglicher Manipulationen zum Zwecke der Straffreiheit Einzelner hervor gehoben werden.

3. Pläne, den Turm des Rathauses auf 30 Meter zu erhöhen, sollen vorerst nicht verwirklicht werden. Die Vermutung, dass man von dort oben besser demokratische Gefilde erkennen könne, gilt als nicht gesichert. Wie der Bürgermeister feststellte, sei dafür derzeit in Schönwalde auch kein Bedarf vorhanden. Außerdem konnte man die Telekom nicht gewinnen, den Turm als Sendemast zu nutzen.

4. Breaking news, neue Perspektive für das Sport- und Freizeitzentrum im Erlenbruch.

Einzelheiten sind noch nicht bekannt, zu tief klemmen die Ideen im Köcher. Nach bisher unbestätigten Informationen, soll es finanziell völlig unproblematisch sein. Vertraulich hieß es, dass das Konzept riesige Entwicklungschancen für die Schwarzbaubranche in Schönwalde beinhalten soll.

 

Keine Windkraft in Schönwalde!


Die parteilose Gemeindevertreterin Ines Zock beantragt für die kommende Sitzung der Gemeindevertretung die Einstellung und formelle Beendigung des Teil-FNP-Verfahrens für Windenergie im Gemeindegebiet. Nachdem das MUGV sich unmissverständlich gegen eine Ausgliederung der beiden Sonderbauflächen ausgesprochen hat, ist eine Fortführung des Planungsverfahrens aus ihrer Sicht nicht nur unwirtschaftlich, sondern geht auch ins Leere. Das Planungsziel „die Festlegung geeigneter Bereiche für die Windenergienutzung im Flächennutzungsplan“ ist verwirkt.
Der Erfolg ist allein dem Engagement der Bürgerinitiative „Keine Windkraftanlagen in Schönwalde-Glien“ zuzuschreiben. Die BI hat sowohl sachlich als auch fachlich eine hervorragende Aufklärungsarbeit in der Gemeinde geleistet. Sie hat das Verfahren damit transparent und demokratisch gemacht.
Hier können Sie sich die Originalunterlagen ansehen:
Ach ja und hier noch mal zu Erinnerung eine Aussage von Herrn Oehme, erschienen auf Mark online am 12.03.2012.
„Schönwaldes Bürgermeister Bodo Oehme ist dagegen wegen der „Unsachlichkeit“ der BI-Vertreter „sehr enttäuscht“. Er wiederspricht der Darstellung entschieden. „Was die Bürgerinitiative nicht hören und verstehen will ist doch die Tatsache, dass die Regierung und die Gemeinsame Landesplanung uns vorschreiben, was wir zu tun haben. Wir müssen Raum schaffen und haben deshalb kanalisiert. Mit einer bloßen ,Feigenblatt‘-Planung, die auf eine Verhinderungsplanung hinausläuft, ist es nicht getan. Es gibt eine klare Marschrichtung, an die wir uns halten müssen. Wir sind weder die Entscheider noch die Träger des Verfahrens“, sagte der Verwaltungschef.“
Adleraugen

Die Dienstreise oder schlimmer geht nimmer!


Im Vorfeld möchte sich Frau Zock bei all denen bedanken, die sie beim Thema Dienstreise mit zahlreichen Kommentaren, E-Mails, Telefonaten und durch persönliche Anwesenheit am 24.05.2012 in der Sitzung der Gemeindevertretung unterstützt haben.

Zum Thema:
Der Vorfall Dienstreise ist erneut ein schlechtes Beispiel für Schönwalder Kommunalpolitik. Hier wurde eine Beschlussvorlage an die Gemeindevertretung gereicht, die formal und rechtlich fehlerhaft und somit nicht haltbar war. Die Mängel und Fehler wurden im Vorfeld erkannt, öffentlich gemacht und kritisiert. Das ist ein völlig normaler Vorgang. Dafür gibt es unter anderem Gemeindevertreter, die Beschlussvorlagen der Verwaltung laut Kommunalverfassung kontrollieren sollen.

Was dann passiert ist jedoch „sensationell“. So wird beispielsweise behauptet, dass persönliche Rachefeldzüge der eigentliche Motor für die Aufdeckung und öffentliche Aufklärung gewesen sein sollen. Doch Rache wofür, fragt sich da der aufmerksame Leser? Frau Zock hat weder mit Herrn Oehme noch mit Frau Dr. Krieg-Oehme außerhalb der Schönwalder Kommunalpolitik etwas zu schaffen. Für welches zuvor erlittene Unrecht sollte sich Frau Zock hier einen Ausgleich verschaffen wollen? Oder geht des den Akteuren mal wieder nur darum, Emotionen zu wecken und Stimmung zu machen?

Weiter wird behauptet, dass es in früheren Zeiten immer so gehandhabt worden ist, dass Dienstreisen zu den Partnerschaftsstädten im Nachgang beschlossen worden sind. Warum hat man dann aber nicht am 24.05.2012 im Rahmen der Gemeindevertretung alle Beschlüsse vorgelegt, die dazu gefasst worden sind. Man hätte die Kritikerin damit geradezu lächerlich machen können. Stattdessen, und das ist anscheinend ein weitere Lüge, wedelte der Hauptamtliche Bürgermeister mit einer Beschlussvorlage aus August 2011, wo dies angeblich einmalig so praktiziert worden sein soll. Wie gesagt, es war eine Beschlussvorlage, nicht etwa 10 oder 20 Stück. Hinzu kommt, dass er dieses „Beweisstück“ nicht aus der Hand gegeben hat. Nach Sichtung der Unterlagen aus dem Jahr 2011 konnte aber nichts dergleichen gefunden werden. Es gab im August 2011 lediglich eine Hauptausschusssitzung, in welcher über einen Fahrkostenzuschuss nach Muggensturm mündlich beraten werden sollte. siehe hier:    TO Hauptausschuss

Auch die Tatsache, dass die Dienstreise von der Tagesordnung genommen worden ist, spricht nicht gerade für die „Unschuldslämmer“ Oehme und Dr. Krieg-Oehme. Wenn alles rechtens ist und es immer so gemacht worden ist, warum zieht man die Sache dann zurück? Spektakulär sind auch die Ankündigungen wie man die Dienstreisen zu den Partnergemeinden jetzt und zukünftig erstatten will. Der CDU-Gemeindeverband soll die Reisekosten übernehmen. Frau Dr. Krieg-Oehme will die Kosten dann zurück an die CDU spenden. Übernimmt der CDU-Gemeindeverband jetzt die Aufgaben der Gemeinde in Bezug auf die Partnerschaften mit Muggensturm und Polen allein? siehe hier: CDU zahlt umstrittene Reisekosten

Ein weiteres Beispiel wie hier mit den Emotionen gespielt wird, ist die Aussage des Bürgermeisters in der Märkischen Allgemeinen Zeitung wenn er sagt: „Vielleicht sollten wir alle Zuschüsse für Fahrten in Partnergemeinden streichen, auch für die Schulkinder, die jetzt nach Polen unterwegs sind.“ Dabei hat Frau Zock Partnerschaften zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt, geschweige denn hat sie sich gegen die Erstattung der Fahrkosten für die Schulkinder ausgesprochen. Hier werden offensichtlich Tatsachen verdreht, um in der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild zu erzeugen. Es ist unglaublich, dass selbst Schulkinder für die Fehler, die man im Rahmen der Dienstreisengenehmigung gemacht hat, herhalten müssen.

Die Dienstreise von Frau Dr. Krieg-Oehme war am 24.05.2012 im übrigen nicht der einzige Tagesordnungspunkt, der wegen rechtlicher oder formaler Fehler nicht zur Abstimmung gelangt ist. Auch die Fördermittelanträge für die Freizeitanlage im Erlenbruch (ehemals Sportstätte), die Änderung der Kita-Satzung und weitere Beschlussvorlagen teilten dieses Schicksal. Die Sitzungen werden offensichtlich dilettantisch vorbereitet. Bei der Kita-Satzung fehlte beispielsweise die Anlage, welche aber mitbeschlossen werden sollte. Bei der Freizeitanlage wurde der Beschlusstext fehlerhaft verfasst und es fehlten konkrete Angaben über die Kosten. In der Diskussion zu diesem Thema trat offen zu Tage, dass aus der Sportstättenentwicklung im Erlenbruch nur deshalb eine Freizeitanlage mit Vereinsheim werden soll, um Fördermittel zu erhalten. Der Fraktionsvorsitzende der CDU Lothar Lüdtke sagte dazu sinngemäß: „Da haben wir die Sache eben umgetauft, damit wir Fördermittel kriegen.“

Es heißt: Respekt entsteht an den Grenzen von Gegensätzen. Es wäre also trotz aller Gegensätze möglich und zudem für alle politischen Akteure in Schönwalde sehr wünschenswert, wenn man sich zukünftig bei politischen Auseinandersetzungen mit etwas Sachlichkeit und Respekt begegnen würde. Das könnte zudem dazu beitragen, dass der inzwischen eingetreten Imageschaden für unsere Gemeinde langfristig wieder abgebaut werden kann.

Adlerauge

PM des parteilosen Mitglieds in der Gemeindevertretung Ines Zock zum Thema Windkraft in Schönwalde-Glien


Ein Thema bewegt seit ca. 4 Wochen die Schönwalder; das Thema Windenergie.

Die CDU unter Führung von Bodo Oehme hat es angerührt. In der Gemeindevertretung wurden erste Beschlüsse dazu gefasst und eine Bürgerinitiative gegen Windkraftanlagen hat sich gegründet. Darüber und über den inzwischen entfachten Streit zwischen BI und Bürgermeister wurde in den letzten Wochen oft berichten. Wir kennen inzwischen die Ausflüchte und Unschuldsbekundungen des Hauptamtlichen Bürgermeisters sowie auch die Argumente der Bürgerinitiative.

Was wir nicht kennen, sind die Positionen unserer in der Gemeindevertretung etablierten Parteien bzw. dessen Vertreter. Was sagt die SPD Schönwalde-Glien zum Thema Windkraftanlagen und was die LINKE? Ebenso hört man nichts von den GRÜNEN. Die CDU auf Landesebene hat sich vor ein paar Tagen gegen einen weiteren Ausbau von Windenergie ausgesprochen. SPD und LINKE machen sich auf Landesebene für den Ausbau erneuerbarer Energien darunter auch Windenergie stark. Schönwalde-Glien als CDU-regierte Kommune fungiert im Land Brandenburg derzeit als Pionier beim Ausweisen von Eignungsflächen für die Aufstellung von Windkraftanlagen. Das wirft freilich Fragen auf.

Mir ist keine weitere Gemeinde in Brandenburg bekannt, welche sich daran gemacht hat, einen eigenen Teilflächennutzungsplan Windenergie aufzustellen und diesen teuer zu bezahlen. Das lockt Investoren an, die ansonsten eigene kostspielige Anstrengungen für das Auffinden entsprechender Eignungsgebiete unternehmen müssten. Und noch eine Frage, die sich unwillkürlich stellt, wem gehören die Flächen auf denen zukünftig die Windkraftanlagen stehen sollen?

Eine Anfrage an den Hauptamtlichen Bürgermeister, welche ich unlängst dazu gestellt habe, blieb bis heute unbeantwortet. Will man hier etwas verschleiern? Geht es am Ende um die Befriedigung von Eigeninteressen? Ebenso sollte die Anzahl der möglichen Windkraftanlagen auf den entsprechenden Eignungsflächen ein Geheimnis bleiben. Erst nach einem zweiten Anlauf, wurde mir eine Antwort, wenn auch ausdrücklich nur unter Vorbehalt, zuteil.

Demnach können auf der Konzentrationsfläche B (zwischen Perwenitz und Grünefeld) bei einer Höhe von 135 m 3 bis 4 und bei einer Höhe von 200 m 2 bis 3 Windkraftanlagen stehen. Auf der Konzentrationsfläche E) zwischen Klärwerk Wansdorf und Pausin) könnten bei einer Höhe von 135 m 12 bis 22 und bei einer Höhe von 200 m 5 bis 11 Windkraftanlagen aufgestellten werden. Ansonsten ist der Informationsfluss zu diesem wichtigen und heißen Thema wie immer in Schönwalde sehr dürftig.

Aber wen wundert das, wenn scheinbar alle Vertreter der etablierten Parteien in Schönwalde-Glien, mal abgesehen von der CDU daran entweder kein Interesse haben oder aber keine eigene Position beziehen wollen. Schade, so überlässt man das Feld wieder einmal denen, die sich wohl mit Blick auf die Kommunalwahlen 2014 ihrer starke Position in der Gemeindevertretung – Dank solcher passiven politischen Mitbewerber – weiterhin sicher sein können.

Ines Zock

parteiloses Mitglied der Gemeindevertretung

Sportplatz im Erlenbruch


Wird aus dem Sportplatz jetzt doch noch der „Spottplatz“ von Herrn Oehme? Die Opposition und die Adleraugen haben von Anfang an immer den Kopf geschüttelt, als sie von den Plänen erfuhren. Grundsätzlich befürworten wir die Förderung des Sportes, wenn es um die Jugend und den Breitensport geht. Gerade unter diesem Aspekt war und bleibt es für uns unverständlich, warum der Bürgermeister im Erlenbruch eine 2 Millionen teure Sportanlage bauen will und das mit dem Geld der Steuerzahler. Diese Sportanlage wollte sich Herr Oehme mit 1 Mio EUR fördern lassen. Selbst als vom Landesamt für Infrastruktur und Flurneuordnung ein Hinweis kam, das Konzept zu ändern und nicht nur Umkleideräume für Fußballer, sondern auch Räume für die Allgemeinheit zu planen (z.B. Vereinsräume) blieb er wie so oft stur. Stattdessen wurde auf seine Veranlassung per Beschluss der Gemeindevertretung ein Bauantrag für 110.000 EUR in Auftrag gegeben. Dieses Geld ist nun buchstäblich in den Sand gesetzt, es sei denn, Herr Oehme setzt sein ehrgeiziges Vorhaben auch ohne Fördermittel um. Da es immerhin unser aller Geld ist, um das es sich hierbei dreht, sollten uns Bürgern vorab ein paar Fragen gestattet sein:

Warum gerade das Erlenbruchgelände? Warum eine Sportarena in diesen finanziellen Dimensionen? Kann die Verwaltung diesen Bedarf begründen? Sind die Sportvereine in Paaren und Perwenitz gefragt worden, ob das tatsächlich notwendig ist? Wer soll denn dort wie auch immer hinkommen? Zentral oder verkehrsgünstig liegt das Erlenbruchgelände nun wirklich nicht.

Dank der nebulösen Politik von Herrn Oehme kann man nur spekulieren, welche Beweggründe dahinterstecken mögen. Vielleicht möchte sich Herr Oehme neben dem Rathaus ein zweites „Baudenkmal“ in Schönwalde schaffen? Oder kann er es nicht verwinden, dass sein Gegner im Bürgermeisterwahlkampf, Matthias Beigel, nun im Nachgang Recht behält? Dieser hatte bereits seinerzeit vor unnötigen und voreiligen Ausgaben gewarnt, da die Förderung des Projekts als vakant galt. Aber nicht nur Matthias Beigel hatte vorausgesagt, dass der Fördermittelantrag keine Chance haben würde. Wir erinnern uns an die GVV vom 18.04.2011. Schon dort hatte es Diskrepanzen und heftige Diskussionen zu diesem Thema gegeben. Siehe auch: Artikel Rincewind´s Blog

Hier heißt es für uns wieder einmal: Adlerauge sei wachsam! Bürgermeister und Volksvertreter dürfen nicht nach Gutsherrenart handeln und planlos unser aller Steuergeld verschwenden, sondern sollten sich als verantwortungsvolle und zukunftorientierte Vertreter im Dienste der Bürgerinnen und Bürger dieser Gemeinde verstehen. Wir brauchen keinen Bürgermeister mit Starallüren, denn das Rathaus war schon teuer genug. Herr Oehme sollte jetzt endlich auf den Boden der Realität zurückkehren und so handeln, wie er es von sich selbst immer gern behauptet; uneigennützig und mit Blick auf das Gemeinwohl.

Adleraugen

Fünf Minuten vor (20)12


Tja, wenn man dem Maya Kalender Glauben schenkt, ist ja kurz vor Weihnachten 2012 Schluss mit lustig.  Blödsinn, wer glaubt schon einem Kalender? Selbst wenn. Würde morgen die Welt untergehen , würde ich heute noch einen Baum pflanzen.

Für uns Adleraugen heißt das im Klartext, auch wenn dem einen oder anderen die Aussicht gering erscheinen mag  in der Schönwalder Politk etwas gravierendes zu ändern, so hält uns dies nicht davon ab die Bürger weiter zu informieren. Viele große Bewegungen haben klein angefangen. Also Sie dürfen sich auf interessante  Informationen und interessante  Statements freuen. Einer der ersten Artikel wird sich sicherlich mit der Intrige gegen Frau Zock beschäftigen.

Aber erst einmal wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012.  Feiern Sie schon und vor allem unfallfrei. Für das Jahr 2012 wünschen wir Ihnen viel Erfolg und das Sie gesund bleiben.

Die Adleraugen

Keine Abholzung für den Polosport


Am 12.11.11 der RBB über die angespannte Lage in Schönwalde RBB Link Den Beitrag gibt es auch als Download.

Die Adleraugen begrüßen das Engagement der Bürgerinitiative. Wir finden auch, dass der Wald erhalten bleiben muss. Es kann einfach nicht sein, dass wertvolle und ehrwürdige Bäume, die bereits über 100 Jahre alt sind, für einen umstrittenen Sport geopfert werden sollen.

In der Sendung wurde über einiges Interessantes berichtet. Interessanter ist aber, was nicht gesagt wurde. So behauptete Frau Schwenger-Holst in der Vergangenheit, dass Sie zum sachlichen Dialog bereit wäre. Gleichzeitig aber hat Sie Ihre Anwältin beauftragt, gegen die Bürgerinitiative vorzugehen. Zu dem öffentlichen Treffen ist Sie nicht erschienen, sondern hat den Vorsitzenden des Fördervereins Schloss Schönwalde, Herrn Pullem geschickt.

Besonders prekär: Aus den Äußerungen von Frau Schwenger-Holst im Beitrag geht hervor, dass Sie sehr dankbar ist, den Berliner Poloverein als Mieter zu haben, der eine neue Spielstätte benötigt. Warum wurde bisher nicht geklärt, gibt es doch in Berlin und im Umland ausreichend Möglichkeiten Polo zu spielen. Frau Schwenger-Holst ist übrigens auch Vorsitzende des Berliner Polovereins.

Schön, dass jetzt viele Bürger im Land Brandenburg von den Zuständen in Schönwalde erfahren werden. Wir rechnen mit einer breiten Unterstützung bei der weiteren Sammlung von Unterschriften. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Sympathien klar auf der Seite der Bürgerinitiative liegen und der Wald noch zu retten ist.

Uwe Abel

Uwe Abel

Kultur – Gut


Von einem Schönwalder Bürger wurden mir Bilder übersandt. Auf diesen Bildern sind Bäume zu sehen auf denen sich offensichtlich Liebespaare verewigt haben. Es handelt sich, laut Lothar Lüdtke, bei diesen Bäumen um Totholz, die der Axt zum Opfer fallen sollen. Die Bäume (ca. 3.000 m²) sollen einem neuen Poloplatz weichen.

Wie man sieht handelt es sich um eine recht alte „Inschrift“. So tot sieht der Baum auch nicht aus. Im Gegenteil, er ist nicht nur Pflanze, sondern auch ein Kulturgut, ein Denkmal und historisches Symbol. Viele der eingeritzten Botschaften sind über 60 Jahre alt. Die Männer und Frauen aus Schönwalde haben dort, bevor Sie in den Krieg gezogen sind Herzen in die Bäume geritzt und sich Versprechen abgegeben.

Heute wissen wir, dass viele Versprechen, dank Stalingrad und anderen Katastrophen nicht gehalten werden konnten, umso wichtiger ist es die Erinnerung daran zu erhalten. Anderseits haben auch aber Heimkehrer sich dort verewigt und ihr Versprechen gehalten. Es wäre doch wirklich schade, wenn diese Erinnerungen dem zweifelhaften Polosport zum Opfer fallen würden.

Wir suchen noch Zeitzeugen, dies sich an diese Geschichten mit den Bäumen erinnern können. Sehr engagiert um den Erhalt der Bäume bemüht sich gerade die Bürgerinitiative ProNatur Schönwalde Glien auf deren Blog finden Sie weitere Informationen und Bilder. Ein Besuch lohnt sich: Hier klicken

Wollen wir hoffen, dass wir Erfolg haben. Das Waldstück muss erhalten werden. Als Erinnerung und als Lebensraum für bedrohte Tierarten.

Uwe Abel

Auch DAS! sollten Sie wissen:


Viele Kommentare gab es zu unseren Aktionen und Flyern. Uns und auch mir persönlich war klar, das wir nicht nur Zuspruch bekommen, sondern auch Kritik. Das ist auch gut so, denn schließlich leben wir in einer Demokratie. Leider sieht das nicht jeder so. Als Negativ möchte ich hier Herrn Lüdtke benennen. Er rief auf Grund des letzten Foyers bei Frau Ines Zock an. Den Inhalt des Gespräches gebe ich hier mal teilweise und sinngemäß wieder. Einen Kommentar verkneife ich mir an dieser Stelle. Jeder mag sich seine eigene Meinung bilden.

„Matthias Beigel wäre ein Stammgast im Bordell, dessen Betreiber Lothar Lüdtke persönlich kennt.

Zudem hat Matthias Beigel ein Verhältnis mit der Gemeindevertreterin, Ines Zock.

Matthias Beigel bekommt von Lothar Lüdtke auf die Fresse, wenn er noch mal irgendwas über ihn (Lothar Lüdtke) schreibt.

Herr Lüdtke hat zudem noch geäußert, dass alle die an dem Flyer (Adleraugen) beteiligt waren, nach den Wahlen keinen glücklichen Tag mehr in Schönwalde erleben werden. Dann wird scharf geschossen und es gibt keine Gnade mehr. Dass Bodo Oehme gewinnt, sei absolut sicher. Darauf würde Lothar Lüdtke seine Firma verwetten. Frau Zock wollte die Firma von Lothar Lüdtke aber nicht, so „einigte“ man sich wetttechnisch auf zwei Flaschen Sekt. Frau Zock geht aber davon aus, dass Matthias Beigel die Wahl gewinnt.“

Herr Beigel und die Adleraugen werden diesen Sachverhalt nicht auf sich beruhen lassen. Auch die Adleraugen erwarten eine Rücknahme der Äußerungen und eine Entschuldigung. Wir halten weiter rechtliche Schritte nicht für ausgeschlossen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Mitglied von Beigels SPD oder einer der Adleraugen sich solche verbalen Ausfälle, Lügen, Unterstellungen, Drohungen oder Beleidigungen erlaubt hätten.

Uwe Abel
Adlerauge #1